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04.12.2020, 09:56 Uhr
Volkmar Vogel zum Tag des Ehrenamts: Gemeinsam Heimat gestalten
„Das bürgerschaftliche Engagement ist eine tragende Säule unserer Gesellschaft und ein Markenzeichen unseres Landes“, so Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. Der Bundestagsabgeordnete aus Ostthüringen bedankt sich bei allen Ehrenamtlichen und sagt: „Ohne die Zivilgesellschaft hätten wir keine Heimat, sondern nur eine schöne Landschaft.“
© Büro Volkmar Vogel
Mehr als 30 Millionen Bürger engagieren sich in Deutschland ehrenamtlich.  „Wir alle profitieren davon Tag für Tag in den unterschiedlichsten Lebensbereichen, etwa im Brandschutz, in der Rettung und im Katastrophen-schutz“, so Volkmar Vogel und weiter: „Ohne die ehrenamtlichen Helfer wäre ein Sicherheitsnetz, wie wir es in Deutschland haben nicht möglich.“ Doch nicht nur im Notfall ist das Leben geprägt vom bürgerschaftlichen Engagement. Ein Großteil der Angebote wird von Vereinen - in der Nachbarschaftshilfe, der Bildung, im kulturellen Bereich und ganz besonders im Sport.  
 
Der Bund fördert eine starke Zivilgesellschaft indem er gute Rahmenbedingungen setzt, beispielsweise mit dem im Frühjahr verabschiedeten Zweiten THW-Änderungsgesetz, dem Programm Mehrgenerationenhäuser, von dem auch das MGH in Gera profitiert oder dem Ideenwettbewerb „Machen! 2020“ des Ostbeauftragten Marco Wanderwitz, bei dem gleich vier Ostthüringer Projekte ausgezeichnet wurden. Ein Meilenstein war die Gründung der Ehrenamtsstiftung des Bundes, die mit Serviceangeboten bei Organisation, Digitalisierung und Vernetzung sowie begleitenden Forschungsvorhaben unterstützt.
 
Staatssekretär Vogel sagt: „Vereine sind Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Ohne sie ist kein Staat zu machen. Die Zivilgesellschaft ist Voraussetzung für die parlamentarische Demokratie. Gemeinsam sind Politiker und engagierte Bürger das, was mitunter abfällig ‚das System‘ genannt wird. Doch dieser Begriff beinhaltet nichts Negatives, im Gegenteil: Wir haben eine Ordnung, die funktioniert. Sie ist komplex und entspricht damit unserer pluralistischen Gesellschaft. Indem die Menschen sich einbringen, stellen sie sicher, dass auch bei Mehrheitsentscheidung auf parlamentarischer, also staatlicher Ebene, unterschiedliche Interessen Gehör finden. Wie Wirtschaft und Staat ist die Zivilgesellschaft als ‚Dritter Sektor‘ für eine starke Gemeinschaft unverzichtbar.“