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26.03.2018, 09:45 Uhr
Berlin-Reise: Zwei Bundesminister bei den Ostthüringern
Eine Bildungsfahrt des Bundespresseamts führte 50 politisch Interessierte aus ganz Ostthüringen vom 21.-23. März nach Berlin und Potsdam. Volkmar Vogel betreute seine Gäste selbstverständlich persönlich und lud dazu mit Andreas Scheuer und Jens Spahn zwei Minister ein.
Auf Anregung von Volkmar Vogel erkundeten 50 Bürger und Bürgerinnen aus Gera, dem Altenburger Land und dem Landkreis Greiz während einer dreitägigen Bildungsreise des Bundespresseamts (BPA) das historische und politische Berlin. Zum Auftakt jedoch ging es nach Potsdam. Auf dem Programm stand u.a. eine Führung durch die Gedenkstätte Lindenstraße, ein ehemaliges Stasi-Gefängnis. In Berlin durfte neben dem Besuch der Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ auch eine Stadtrundfahrt nicht fehlen.

Im Mittelpunkt der Reise stand jedoch die Politik. Am Donnerstag begrüßte Vogel die Gäste zu einem Informationsgespräch im Bundesverkehrsministerium. Womit keiner gerechnet hatte: Beim Rundgang kam der neue Chef des Hauses, Andreas Scheuer, vorbei und ließ es sich nicht nehmen mit Vogel und seinen Besuchern einige Worte zu wechseln. Damit sind die Ostthüringer die erste Besuchergruppe, die den neuen Bundesminister an seiner Wirkungsstätte besucht hat.

Am Freitag verfolgten die Ostthüringer von der Besuchertribüne aus eine Debatte des Deutschen Bundestags im Reichstagsgebäude. Anschließend diskutierten sie mit „ihrem“ Bundestagsabgeordneten Vogel politische Themen. Dazu stieß der ebenfalls frischgebackene Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und stellte sich den Fragen der Gäste. Im Mittelpunkt des Interesses stand dabei u.a. Spahns Äußerung zum Arbeitslosengeld II, die in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen gesorgt hatte. Der Minister erklärte, er wisse, dass ein Leben mit Hartz IV nicht einfach sei. Er habe Armut nicht relativiert, sondern lediglich die Rechtslage beschrieben.

Zum Abschluss besuchte die Gruppe mit Vogel die Kuppel des Reichstagsgebäude. Die Aussicht war aufgrund des Wetters eher trüb, doch der Stimmung tat dies keinen Abbruch. „Zwei Minister hautnah   das erleben nicht viele meiner Gäste“, freut sich der Bundestagsabgeordnete.