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27.02.2018, 14:08 Uhr
Hochwertig und bezahlbar: Bund fördert 110 Wohnungen in Gera
Geras erstes Studentenwohnheim wird mit 1,14 Millionen Euro vom Bund gefördert. Das freut Dr. Viola Hahn, Oberbürgermeisterin der kreisfreien Stadt und den Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel aus Ostthüringen. Hand in Hand setzen sie sich seit Jahren dafür ein, dass nicht nur die großen Universitätsstädte, sondern die Region als Ganzes im Fokus steht. „Gera hat hier hervorragende Voraussetzungen“, weiß Vogel.
Das seit einem Jahrzehnt leer stehende Gebäude gegenüber vom Südbahnhof wird zu 110 Appartements umgebaut. Verglaste Würfel auf dem Dach beherbergen einen Fitnessbereich und Studienräume. Die Grünfläche hinter dem Gebäude wird zur Parkanlage mit Gemeinschaftshaus, auch an Autostellplätze ist gedacht. „Perfekt für Studenten“, freut sich Dr. Hahn, „insbesondere auch durch die Nähe zum Südbahnhof.“ Vogel sagt: „Gera hat enormes Potential, auch durch die weitere Verbesserung der Verkehrsanbindung an Jena.“
Bereits die Hälfte der Wohneinheiten ist reserviert. Das wundert Vogel nicht: „Die Warmmiete für eine unmöblierte Wohnung darf 280 Euro nicht überschreiten, in besonders nachgefragten Städten 300 Euro.“

Flexibel, nachhaltig und bezahlbar    das ist das erklärte Ziel des Förderprogramms „Variowohnen“ im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms. Durch den barrierefreien Umbau wären die Wohnungen in der Eisenbahnstraße 9 bei Bedarf auch für Senioren statt Studenten nutzbar. Der CDU-Politiker Vogel, der das das Modellvorhaben auf Bundesebene jahrelang begleitet hat, weiß: „Hochwertiger Wohnraum muss nicht teuer sein. Aufgabe des Bundes ist es hier die entsprechenden Anreize zu setzen.“