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04.09.2013, 15:02 Uhr
Grüne Agrarpolitik schadet unserem ländlichen Raum
Wenn der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel am Freitag (06.09.2013 um 19.30 Uhr) gemeinsam mit Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht die LAREMO GmbH in Langenwetzendorf besucht, wird ein Schwerpunkt der Info-Veranstaltung die nationale Umsetzung der gemeinsamen EU-Agrarpolitik, kurz GAP, sein. Angesichts der am letzten Freitag ohne Einigung zu Ende gegangen Agrarministerkonferenz in Würzburg über die Brüsseler GAP-Beschlüsse erklärt Volkmar Vogel:
CDU-Bundestagsabgeordneter Volkmar Vogel (l.) im Gespräch mit den Pölziger Landwirten Tilo (m.) und Bill Fraatz.
Mit der Blockade der nationalen GAP-Umsetzung schaden die grün-rot oder rot-grün geführten Länder allen Menschen im ländlichen Raum - vor allem den landwirtschaftlichen Betrieben, den Handwerkern und nicht zuletzt unserer Umwelt. Denn ohne Einigung zwischen Bund und Ländern fließen keine EU-Fördergelder in unsere ländlichen Räume.

Die Zeit drängt.

Es ist naiv und unfair zugleich, dass die Grünen versuchen, einen zwischen allen EU-Ländern unter großen Mühen bereits herbeigeführten Kompromiss nun innerdeutsch wieder aushebeln zu wollen.

Ich bedauere sehr, dass sich die grünen Länderagrarminister selbst in dieser Zukunftsfrage nicht von ihren Scheuklappen befreien können. Die nationale Umsetzung der Beschlüsse zur GAP stellt die Weichen für die gesamte deutsche Landwirtschaft für die kommenden Jahre.

weitere Infos:

Nach den erfolgreichen Agrarverhandlungen in Brüssel hatte Agrarministerin Ilse Aigner ein ausgewogenes und pragmatisches Konzept vorgelegt. Es würde sowohl die kleinen landwirtschaftlichen Betriebe, die Milchviehbetriebe mit Dauergrünland sowie die Betriebe in benachteiligten Regionen stärken. Ebenso blieben dabei auch die notwendigen Einschnitte bei den größeren Betrieben im Rahmen. Gleichzeitig beinhaltet das Konzept eine vernünftige Ausgestaltung der gestiegenen Umweltanforderungen an die Landwirte (Greening).