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28.06.2012, 16:40 Uhr
Innerorts Tempo 30 – Nicht mit der CDU
Die Diskussion um ein Tempo-30-Limit in unseren Städten hat den Bundestag erreicht. Der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Volkmar Vogel aus Ostthüringen, bezieht in einer aktuellen Stunde Stellung zu den Vorschlägen von SPD- und Grünen-Politikern, die im Falle eines Wahlsieges innerorts generell Tempo 30 einführen wollen:
Menschen müssen mobil sein. Wir Politiker müssen dafür sorgen, dass sie mobil sein können. Arbeitnehmern, Unternehmen und den mobilen Bürgern ist nicht geholfen, wenn sie mit Tempo 30 gegängelt werden.

Verkehrssicherheit steigt dann, wenn sich jeder tatsächlich an die 50 Stundenkilometer innerorts hält. Kraftfahrer, die Regeln brechen und schneller fahren als erlaubt - egal wo - sind das wahre Problem. Deshalb führen nicht niedrigere Regelgeschwindigkeiten, sondern verstärkte Kontrollen, Verkehrserziehung und präventive Maßnahmen zum Erfolg.

Niedrigeres Tempo der Umwelt zu liebe ist ebenfalls ein Trugschluss. Unter- oder übertouriges Fahren führt bewiesenermaßen zu noch mehr Schadstoffbelastung.

Innerstädtischer Verkehr ist und bleibt Sache der Kommunen. Vor Ort soll, kann und muss weiterhin entschieden werden, wo welche Geschwindigkeit angebracht ist. Zentralismus taugt bei diesem Thema nicht.