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16.09.2012, 16:25 Uhr
Volkmar Vogel besucht Thüringer Soldaten in Afghanistan
Der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel hat kürzlich unsere Thüringer Soldaten in Afghanistan besucht. Unter Leitung des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Verteidigung, Thomas Kossendey, reisten insgesamt sieben Bundestagsabgeordnete nach Masar e Sharif.
Gelegenheit zum Gespräch: MdB Volkmar Vogel zusammen mit Ostthüringer Soldaten, die in Afghanistan ihren Dienst tun.
Volkmar Vogel sah es als seine selbstverständliche Pflicht an, sich für die Reise anzumelden; immerhin kommt ein großer Teil der dort stationierten Soldaten aus seinem Wahlkreis. Bei seinen beiden CDU-Bundestagskollegen Christian Hirte und Tankred Schipanski verhält es sich ebenso. Auch sie waren mit dabei am militärischen Hauptstützpunkt.

Von den insgesamt 6.000 Soldaten aus 17 Nationen stammen 700 aus Thüringen. „Darunter sind Pioniere aus Gera, Grenadiere aus Bad Salzungen, Aufklärer aus Gotha oder Logistiker aus Bad Frankenhausen“, so Volkmar Vogel. Bereits bei der Bundeswehr-Reform hatte er sich stark für den Erhalt des Standorts Gera eingesetzt.

„Wir können in Deutschland nicht genug wertschätzen, was unsere Soldaten in Afghanistan leisten“, sagt Volkmar Vogel als ihm Generalmajor Pfeffer, Kommandeur des ISAF-Regionalkommandos Nord, die Sicherheitslage schilderte. Mit einer schrittweisen Übergabe der Verantwortung an die afghanischen Sicherheitskräfte, „Transition“ genannt, wird derzeit der Abzug der Soldaten ab 2014 vorbereitet.

„Ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Soldaten motiviert sind und die Stimmung gut ist. Ungleich dessen sind sie sich ihres gefährlichen Auftrags allzeit bewusst,“ berichtet Volkmar Vogel.

Die Soldaten selbst erzählten, dass die Bedingungen vor Ort in Ordnung seien. „Ich habe aber auch gespürt, dass die Bundeswehr-Reform nicht spurlos an den Soldaten vorbei geht; sie sind verunsichert“, sagt Volkmar Vogel. Verbesserungspotenzial gebe es auch hinsichtlich der Internet-Kommunikation mit ihren Familien und Freunden daheim.

Zumindest aber hatten die Abgeordneten einen kleinen flüssigen Gruß aus der Heimat mit dabei: eine ganze Palette alkoholfreies Bier.

Retour bekamen die Abgeordneten von den Soldaten zahlreiche Gruß-Botschaften an Bekannte und Freunde in Thüringen. „Unter anderem an meinen Schwiegersohn“, sagt Volkmar Vogel und staunt darüber, das man selbst in 5000 Kilometer Entfernung mitten in einem Kriegsgebiet auf bekannte Ostthüringer trifft.