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15.10.2020, 16:43 Uhr
Bundesweiter Einsatz geplant: Gute Erfahrungen mit Bodycams bei der Geraer Bundesspolizei
Über positive Erfahrungen mit dem Einsatz von Bodycams wurden Volkmar Vogel bei seinem Besuch auf dem Revier der Bundespolizei in Gera berichtet. Nun liegen auch Hinweise über den Einsatz der Technik bei der Bundespolizei deutschlandweit vor.
© Büro Volkmar Vogel
„Es hilft sehr, die Bodycam einzuschalten. Sobald das rote Licht brennt, werden die meisten Angreifer vorsichtiger“, erfuhr Volkmar Vogel im Gespräch mit den Geraer Bundespolizisten, bei dem auch André Hesse, Präsident der Bundespolizeidirektion Pirna, und Torsten Röser, Leiter der für den Freistaat zuständigen Bundespolizeiinspektion Erfurt zugegen waren.

Nach einer erweiterten Eignungsprüfung in einigen Bundespolizeiinspektionen mit besonders vielen Körperverletzungsdelikten sollen alle Dienststellen der Bundespolizei bis Ende des Jahres mit Bodycams ausgestattet sein. Der Einsatz erfolgt im gesamten Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei, insbesondere im Kontroll- und Streifendienst sowie bei geschlossenen Einsatzeinheiten.
Bei der Bundespolizei wird der Einsatz der Bodycam mündlich angekündigt.

Zudem zeigen eine rote LED-Funktionsleuchte und ein Signalton dem Gegenüber, dass die Kamera läuft. „Das primäre Ziel des Einsatzes von Bodycams ist der Schutz der Beamten vor gewalttätigen Übergriffen“, so Volkmar Vogel und ergänzt: „Die Aufnahmen sind auch Beweismittel und ermöglichen so eine effektivere Strafverfolgung bzw. die Überprüfung des polizeilichen Handels.“