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29.09.2020, 08:27 Uhr
14,3 Mio. Euro vom Bund für Glasfaser in Kooperationsgemeinschaft Altenburg Ost
Es ist soweit: Der Bescheid über 14,3 Millionen Euro Breitbandförderung durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur liegt vor. „Die Zusage über die 60-prozentige Förderung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu gigabitfähigen Netzen in den Kommunen der Kooperationsgemeinschaft Altenburg Ost“, freut sich Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.
© Deutscher Bundestag / Marc-Steffen Unger
Zur Kooperationsgemeinschaft Altenburg Ost gehören neben den Städten Altenburg und Gößnitz auch die Gemeinden Nobitz, Ponitz, Langenleuba-Niederhain und Göpfersdorf sowie die Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue. Insgesamt handelt es sich in dem Gebiet um knapp 3000 förderfähige Adressen. Im Fokus stehen Schulen, Gewerbestandorte, aber auch ländliche Gebiete mit großem Nachholbedarf.

Der Bescheid über die ergänzende Landesförderung dürfte nicht mehr lange auf sich warten lassen. Volkmar Vogel weiß: „Das Altenburger Land steht bereits in den Startlöchern.“ Im Sommer hat der Kreistag den Auftrag an die Telekom unter Vorbehalt der Förderzusagen vergeben. Nun kann der Vertrag bald unterschrieben und die Feinplanung gestartet werden. Vier Jahre hat die Telekom ab Vertragsunterzeichnung Zeit, das Projekt im Altenburger Land zu realisieren. Vogel hofft, dass schon im kommenden Jahr die ersten Netze freigeschaltet werden: „Der Weg zur praktischen Realisierung ist in greifbare Nähe gerückt.“

Der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete sagt: „Es ist das erklärte Ziel der Bundesregierung, weiße Flecken in der Breitbandversorgung in Deutschland zu schließen. Dafür nehmen wir viel Geld in die Hand. Ich freue mich, dass auch wir in Ostthüringen davon profitieren. Schnelles Internet ist eine Grundvoraussetzung für lebens- und liebenswerte Wohn- und Arbeitsorte – das haben wir in der Corona-Krise besonders gemerkt.“

Hintergrund:

Eine Förderung durch das Breitbandförderprogramm des Bundes kommt in Frage, wenn ohne eine staatliche Unterstützung der Breitbandausbau eines Gebietes nicht zustande kommt.