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10.09.2020, 08:27 Uhr
Über 1,4 Mio. Euro für Sanierung des „Schleizer Hof“ in Langenwolschendorf
Ein Volltreffer für Langenwolschendorf: Der Bund fördert die Sanierung des Sportzentrums im „Schleizer Hof“ mit 1.404.000 Euro. Dies teilt Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern für Bau und Heimat, mit.
© Büro Volkmar Vogel
Die Entscheidung über den Fördertopf des Programms zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur wurde am 9. September im Haushaltsausschuss getroffen.

„Die Turnhalle der Gemeinde im Thüringer Oberland muss dringend saniert werden, zudem soll das Gebäude barrierefrei umgebaut werden“, weiß Volkmar Vogel, der letztes Jahr mit Bürgermeister Gisbert Voigt die Radballer vom SG Langenwolschendorf besucht und dabei auch erfolgreich eine Runde auf einem Drahtesel gedreht hatte. Der Verein hat im Radball viele Erfolge zu verzeichnen. Das Team Nils Kebsch und Manuel Paschka wurde bereits mehrere Male Deutscher Meister.

Doch der „Schleizer Hof“ wird nicht nur von den Radballern genutzt. Zahlreiche andere Vereine und Sportgruppen – vom Karateverein Zeulenroda bis hin zur Gruppe 60 Plus – nutzen die Räumlichkeiten. Bürgermeister Voigt zufolge ist das Gebäude ausgebucht. Doch allein kann die Gemeinde die Sanierung nicht stemmen. Neben dem Ausbau der Turnhalle und dem barrriefreien Umbau sollen auch die Kegelbahn erweitert und die Freianlagen neugestaltet werden.
Beim Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen beträgt der Fördersatz üblicherweise 45 Prozent. Für Kommunen, die sich in einer Haushaltsnotlage befinden, beträgt er 90 Prozent. Langenwolschendorf hatte 2018 zunächst 750.000 Euro beantragt, war jedoch leer ausgegangen. Der Gemeinde ist es gelungen, ihren Antrag kurzfristig und stichhaltig zu ergänzen. So fließen mehr als 1,4 Millionen von den 200 Millionen Euro, die derzeit zur Verfügung stehen.

Volkmar Vogel, der die Gemeinde bei ihrem Antrag unterstützt hat, freut sich sehr: „Langenwolschendorf ist eine Radball-Hochburg. Der Verein hat geeignete Räumlichkeiten wirklich verdient.“ Auch die Mühen des Gemeinderats wurden so belohnt: „Die fristgerechte Beantragung von Fördergeldern ist für kleine Kommunen mitunter nicht einfach“, weiß der Baupolitiker und ergänzt: „Trotzdem konnte mit dem Programm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in Gera und den Landkreisen Greiz und Altenburger Land schon viel bewegt werden. Seit 2017 wurden insgesamt mehr als 10 Millionen Euro für Ostthüringen bewilligt.“ Der Projektaufruf für weitere 400 Millionen Euro Bundesförderung läuft derzeit.