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29.06.2020, 08:12 Uhr
Volkmar Vogel: Neue Nationale Projekte des Städtebaus gesucht
„Zweimal kam Thüringen bei den Nationalen Projekten des Städtebaus in diesem Jahr zum Zug: Das Geraer Tietz-Kaufhaus erhält 5,8 Millionen und das Gradierwerk-Ensemble in Bad Salzungen eine Million Euro“, freut sich Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. Er macht darauf aufmerksam, dass zeitgleich der Aufruf für die neue Runde des Bundesförderprogramms gestartet ist.
© Büro Volkmar Vogel
Gesucht werden investive sowie konzeptionelle Projekte mit nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, hoher fachlicher Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen oder hohem Innovationspotenzial. Insgesamt ist erneut eine Fördersumme von 75 Millionen Euro geplant. Die Bundesmittel werden im Haushaltsjahr 2021 bewilligt und in fünf Jahresraten zur Verfügung gestellt.

Bis 22. Oktober 2020 können Städte und Gemeinden ihre Projektskizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) einreichen. Auch wenn sich das zu fördernde Objekt in Privat-, Kirchen oder Landeseigentum befindet, ist die Kommune Antragsteller und Förderempfänger. Details zum Programm und den Link zum Förderportal gibt es unter https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/aufrufe/aktuelle-meldungen/nps-2021.html. Das Projektskizzenformular ist ab Montag, 29. Juni, über das Förderportal des Bundes in easy-Online unter foerderportal.bund.de/easyonline aufrufbar. Am 26. Oktober müssen die Skizzen zudem ausgedruckt und unterschrieben dem BBSR sowie dem für die Städtebauförderung zuständigen Landesressort vorliegen.

Nach Stellungnahme der Länder erfolgt die Vorprüfung durch das BBSR, bevor im Januar 2021 eine Fachjury unter der Leitung von Staatssekretär Volkmar Vogel die Projektskizzen bewertet. Im Februar gibt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat seine Wahl bekannt.

Volkmar Vogel sagt: „Mit dem Investitionsprogramm konnten seit dem Jahr 2014 zahlreiche tolle Projekte mit Strahlkraft in Angriff genommen werden. Ganz besonders freut es mich, dass Gera jetzt mit dem historischen Tietz-Kaufhaus erneut zum Zuge kam.“ Denn auch für die Förderung des Rutheneum Gera als Nationales Projekt des Städtebaus hatte sich der CDU-Baupolitiker eingesetzt. Von 2015 bis 2018 steuerte der Bund dafür insgesamt 2,7 Millionen Euro bei.
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