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12.06.2020, 16:01 Uhr
Gera an das Mobilitätszentrum der Zukunft anbinden
Volkmar Vogel (CDU) setzt sich für eine gemeinsame Strategie der Akteure ein, um das für München geplante Zentrum mit den bestehenden Aktivitäten und Kompetenzen in Gera zu verbinden.
© Büro Volkmar Vogel
Noch im März ließ das Bundesverkehrsministerium verlauten, dass die geplante Gründung des Forschungszentrums Mobilität der Zukunft am Standort München vorgesehen sei. Trotzdem hat sich Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Studenten-Fördervereins Gera e.V., Heiko Wendrich, nicht davon abbringen lassen, in regem Austausch mit dem Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Gera als einen dezentralen Standort weiterhin im Rennen zu halten. Neben der theoretischen Grundlagenforschung in München und anderswo ist Gera für die Testung und die praktische Überführung der Forschungsergebnisse und die technische wie soziale Erforschung der Anwendung neuer Mobiltätsformen bestens geeignet. Hinzu kommt die zentrale Lage zwischen den Automobilstandorten Eisenach, Leipzig und Zwickau mit ihrer Vielzahl an Zulieferern am Schnittpunkt von A9 und A4.

Die Signale aus dem Bundesverkehrsministerium sind durchaus positiv, da die Aktivitäten zum Thema autonomes und vernetztes Fahren mit dem Kompetenzzentrum in Gera längst bekannt sind und sich laut Aussage von Minister Scheuer in Thüringen eine interessante und innovative Akteurslandschaft entwickelt hat. Volkmar Vogel sagt: „Die Stadt Gera nimmt am Modellprojekt Smart City teil und besitzt ein Kompetenzzentrum für autonomes Fahren. Diese Einrichtungen sind besonders geeignet, durch Wissensaustausch und Kooperationen die Ziele des Forschungszentrums Mobilität der Zukunft besser erreichen zu können. Zudem eignet sich Gera von der Größe her ausgesprochen gut für die praktische Erprobung der erarbeiteten Konzepte. Kurze Entscheidungswege sind ein Vorteil für Gera im Vergleich zu Metropolen wie München oder Berlin.“

Deshalb hat der CDU-Abgeordnete mit der Dualen Hochschule Gera-Eisenach, dem hervorragend vernetzten Studenten-Förderverein und der Stadtverwaltung die entscheidenden Akteure heute zu einer Gesprächsrunde im Fischerdorf Gera zusammengebracht, das Anlaufstelle für das "Kompetenzentrum für autonomes Fahren und Mobilität 2030" ist. Ziel ist, das Projekt  auf eine nächste Stufe zu stellen und noch vor dem Sommer ein belastbares und aussagefähiges Konzept zu erarbeiten. Die Beteiligten haben sich dafür ausgesprochen, alle Abgeordneten von Bund und Land ins Boot zu holen.