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03.06.2020, 10:53 Uhr
Kleingärtner aufgepasst: Wettbewerb „Gärten im Städtebau“ gestartet
„Kleingärtner setzen wichtige Impulse weit über den eigenen Gartenzaun hinaus“, sagt Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat. Um dieses bürgerschaftliche Engagement zu würdigen und zugleich die städtebaulichen, ökologischen, garten-kulturellen und sozialen Leistungen der Kleingärtner bekannter zu machen, schreiben das Bundesinnministerium und der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. (BDG) den 25. Bundeswettbewerb „Gärten im Städtebau“ aus.
Insgesamt sind 35.000 Euro Preisgeld ausgelobt. Teilnahmeberechtigt sind Städte und Gemeinden mit ihren Kleingärtnerorganisationen.  Im Fokus steht neben der kleingärtnerischen Nutzung mit Obst- und Gemüseanbau auf den Parzellen und der beispielhaften Kleingartenpolitik von Städten und Gemeinden auch der Mehrwert öffentlicher Grün- und Freiräume.

„Von den 14.000 Kleingärtnervereinen in Deutschland liegt jeder zehnte in Thüringen“, so Volkmar Vogel. Der CDU-Bundespolitiker aus Ostthüringen weiß: „Unsere Region hat hier einiges vorzuweisen. Streuobstwiesen, Feuchtbiotope, Lehrgärten und vieles mehr.“ Landessieger der letzten Runde des Bundeswettbewerbs wurde „Glück Auf Altenburg“, im Finale gab es Bronze für die Kleingartenanlage in der Skatstadt.“

Der zweistufige Wettbewerb wurde 1951 ins Leben gerufen und findet im Vier-Jahres-Rhythmus statt. In den Jahren 2020 und 2021 werden in Landeswettbewerben aus den etwa 14.000 Kleingartenanlagen 22 Teilnehmer für die Endrunde qualifiziert. Im Sommer 2022 ermittelt eine unabhängige Jury bei einer Vor-Ort-Besichtigung die Gewinner.

Weitere Informationen zum Bundes- sowie zum vorgelagerten Landeswettbewerb und den Meldebogen gibt es im Internet unter https://www.gartenfreunde-thueringen.de/aufruf-zum-12-landeswettbewerb-2021/