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23.01.2013, 16:53 Uhr
B7n/A72: Bundesverkehrsministerium sagt zügige Bearbeitung zu
Anlässlich des Arbeitsgesprächs im Bundesverkehrsministerium auf Initiative von MdB Volkmar Vogel aus Ostthüringen und MdB Katharina Landgraf aus Sachsen sagte der zuständige Staatssekretär Rainer Bomba eine zügige Bearbeitung des länderübergreifenden Vorhabens B7n als Anbinder an die A 72 zu.
Für die weitere Bearbeitung des Straßenbau-Projekts durch das Bundesverkehrsministerium ist jedoch sowohl die Zuarbeit durch den Freistaat Thüringen als auch durch Sachsen erforderlich. Thüringen hat hierfür seine Hausaufgaben gemacht und die notwendigen Unterlagen bereits im Herbst 2012 termingerecht geliefert. Das bestätigte auch der anwesenden Abteilungsleiter Lutz Irmer aus dem Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr.

„Gerade deshalb ist es bedauerlich, dass kein Vertreter des sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr an dem heutigen Termin teilnahm“, finden der CDU-Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel und seine Kollegin Katharina Landgraf.

Um den unbedingt notwendigen gemeinsamen Gesprächsfaden zwischen Thüringen und Sachsen keinesfalls abreißen zu lassen, werden Volkmar Vogel und Katharina Landgraf deshalb die nächst höhere Ebene einbinden: „Wir werden die Ministerpräsidentin des Freistates Thüringen, Christine Lieberknecht, und ihren Amtskollegen aus Sachsen Ministerpräsident, Stanislaw Tillich, darum bitten, sich der Sache anzunehmen. Außerdem bitten wir beim sächsischen Staatsminister Sven Morlok um ein Gespräch,“ so Vogel und Landgraf unisono.

Denn eines ist klar: Ohne die Einreichung der Unterlagen zur Genehmigung der Linienführung für das Vorhaben, die eigentlich zum Jahresende 2012 erfolgen sollte, kann es keine Planfeststellung geben; wenn wiederum die Planfeststellungsunterlagen nicht erarbeitet werden, droht Gefahr, dass das wichtige strukturpolitische Vorhaben aus dem Bundesverkehrswegeplan kippt.

„Das wäre eine Katastrophe für die wirtschaftliche Entwicklung von Ostthüringen und der Südleipziger Region“, sind sich Vogel und Landgraf einig. „Deshalb werden wir alle Möglichkeiten nutzen, um dies zu verhindern,“ ziehen die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten an einem Strang.