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21.02.2020, 09:45 Uhr
Deutsche Meisterschaft der Kleingärtner: Auftaktgespräch im Bundesinnenministerium
„Die Kleingärtnervereine setzen wichtige Impulse über den eigenen Gartenzaun hinaus   in ökologischer und gesellschaftlicher Hinsicht“, sagt Volkmar Vogel, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat.
Das bürgerliche Engagement unterstützt der Bund mit dem Wettbewerb „Gärten im Städtebau“, der bereits in die 25. Runde geht. Das Auftaktgespräch dazu fand am 19. Februar im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat statt.
 
„Von den 14.000 Kleingärtnervereinen in Deutschland liegt jeder zehnte in Thüringen“, so Volkmar Vogel. Der CDU-Bundespolitiker aus Ostthüringen weiß: „Unsere Region hat hier einiges vorzuweisen. Streuobstwiesen, Feuchtbiotopen, Lehrgärten und vieles mehr.“ Landessieger der letzten Runde des Bundeswettbewerbs wurde „Glück Auf Altenburg“, im Finale gab es Bronze für die Ostthüringer Kleingartenanlage.“
 
Volkmar Vogel sagt: „Gerade in Städten sind Grünflächen wertvoll – für die Umwelt, aber vor allem auch für die Menschen. In dicht besiedelten Gebieten konkurrieren Bau- und Infrastruktur, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz sowie Freizeit um Grund und Boden. Deshalb plädiere ich   wenn immer möglich   für Mehrfachnutzung. Kleingärten bieten hierfür hervorragende Möglichkeiten.“
 
Der im Vierjahresrhythmus stattfindende Wettbewerb ist zweistufig aufgebaut. In den Jahren 2020/2021 suchen zunächst die Landesverbände die Favoriten aus. Im Jahr 2022 wählt eine Jury unter den 24 Landessiegern wiederum die Besten aus. Bewertet werden die Kleingartenanlagen in verschiedenen Kategorien. So soll in Zukunft etwa auch ihrer ökologischen Bedeutung in den Kommunen noch höhere Wertschätzung zukommen.