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23.01.2020, 10:19 Uhr
Für jeden das Richtige: Bundesweite Wettbewerbe für Dörfer und Städte
„Mit ‚Unser Dorf hat Zukunft‘ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und „Stadtgrün“ vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) laufen zwei spannende Wettbewerbe mit Signalwirkung“, sagt der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel und ruft die Städte und Dörfer in Ostthüringen zur Bewerbung auf.
Für den dreistufigen Dorfwettbewerb auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden gute Idee und Initiativen für ein attraktives Dorfleben gesucht. Teilnehmen können Dorfgemeinschaften in räumlich geschlossenen Gemeinden, Ortschaften oder auch Ortsteilen mit bis zu 3.000 Einwohnern sowie Gemeinschaften von benachbarten Dörfern mit insgesamt bis zu 3.000 Einwohnern. „Das ist auch eine Chance für die Stadtdörfer, besonders in Gera aber auch Altenburg, Greiz, Meuselwitz, Weida und Schmölln“, so Volkmar Vogel, der sich bei vielen Terminen von dem herausragenden Engagement rund um die Städte persönlich überzeugen konnte.

Die Initiative zur Bewerbung  kann neben der Gemeinde auch von einem Verein ausgehen. Die für die Landeswettbewerbe zuständigen Stellen melden die Landessieger bis zum 31. Oktober 2021 an das BMEL. Je mehr Dörfer sich an dem Wettbewerb beteiligen, desto mehr Landessieger werden zum Bundeswettbewerb zugelassen. Im Jahr 2022 werden die Bundessieger ermittelt und mit bei der Internationalen Grünen Woche 2023 in Berlin gefeiert. Weitere Informationen zum Dorfwettbewerb finden Sie unter
https://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/Dorfwettbewerb/_texte/Aufruf_27_Dorfwettbewerb.html .

Während der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ bereits in die 27. Runde geht, feiert „Stadtgrün“ Premiere. „Bäume und Sträucher in der Stadt ‚fressen‘ Feinstaub und sind die besten CO2-Senker“, sagt Volkmar Vogel. Bei dem Bundespreis für Städte und Dörfer ab 3.000 Einwohner steht der Mehrwert öffentlicher Grün- und Freiräume für die Menschen im Mittelpunkt. Beteiligen können sich Kommunen ¬– gerne in Kooperation mit Planungsbüros, Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen oder Vereinen.
Der Bundespreis „Stadtgrün“ ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Er zeichnet Projekte in vier Kategorien aus: gebaut, gepflegt, genutzt und gemanagt. „Das Projekt muss weder groß noch teuer sein. Allein auf Ideenreichtum kommt es an“, sagt der CDU-Bundespolitiker. Als Bewertungskriterien werden Multifunktionalität, Interdisziplinarität und Integrierte Zusammenarbeit, Prozessqualität sowie Gestaltqualität genannt. Bewerbungsschluss ist der 9. April diesen Jahres.
Weitere Informationen zu dem Bundeswettbewerb finden Sie unter
https://bundespreis-stadtgruen.de/start/wettbewerb/.
 
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