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08.11.2019, 09:09 Uhr
Wohnungsbauprämie: Höhere Förderung für mehr Menschen
Die Förderhöchstgrenze der Wohnungsbauprämie steigt um mehr als 35 Prozent auf 700 Euro für Alleinstehende beziehungsweise auf 1.400 Euro für Paare. Der Prämiensatz wächst auf zehn Prozent. Die Einkommensgrenzen werden auf 35.000 Euro für Alleinstehende bzw. 70.000 Euro für Paare erhöht. „Damit motivieren wir vor allem auch junge Leute, frühzeitig Geld für die eigenen vier Wände anzusparen“, freut sich Volkmar Vogel, Bundestagsabgeordneter aus Ostthüringen.
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Der CDU-Wohnungsbaupolitiker Volkmar Vogel trommelt seit Jahren dafür, die Prämie attraktiver zu gestalten. In den vergangenen Jahren kamen immer weniger Menschen in den Genuss der Wohnungsbauprämie, da die Einkommensgrenzen seit dem Jahr 1996 auf 25.600 Euro für Alleinstehende und 51.200 Euro für Verheiratete stagnierten.

Nun hat der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages in seiner Sitzung am 6. November den Weg frei gemacht für die Anpassung. Die Bestimmungen zu den veränderten Einkommensgrenzen und Förderprozenten werden voraussichtlich erstmals für das Sparjahr 2021 gelten.

Volkmar Vogel dazu: „Eine Anpassung an die allgemeine Einkommens-und Preisentwicklung war überfällig. Denn fehlendes Eigenkapital ist einer der Hauptgründe, warum sich junge Familien kein Wohneigentum leisten können. Wohneigentum ist sozial und muss gefördert werden. Wer in die eigenen vier Wände zieht, gibt eine Mietwohnung frei. Zudem ist Wohneigentumsförderung auch aktive Familienpolitik und dient der Altersvorsorge. Mit der Absenkung des Prämiensatzes unter Rot-Grün im Jahr 2004 auf 8,8 Prozent war ich nie einverstanden. Die Union stellt jetzt die Weichen dafür, dass künftig noch mehr Menschen in Deutschland ihren Traum vom Wohneigentum, dessen Sanierung bzw. energetischen Ertüchtigung verwirklichen können. Nach der Einführung des Baukindergeldes ist die neue Wohnungsbauprämie ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.“