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07.11.2013, 14:56 Uhr
GAP: Landwirte haben endlich Planungssicherheit
Die Einigung der Agrarminister der Länder mit dem Bund hinsichtlich der nationalen Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik in Europa war überfällig. Endlich haben unsere Landwirte die Planungssicherheit, die sie dringend brauchen,“ sagt der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel.
„Die Ostthüringer Landwirtschaftsbetriebe sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Es hätte schlimmer werden können. Die maßvolle Reduzierung der Direktzahlungen unterstützt kleinere Betriebe. Durch eine Kürzung der Ausgleichszahlungen für die Landwirte werden außerdem Mittel für die Förderung des ländlichen Raumes gestärkt“, bilanziert Volkmar Vogel.

„Angesichts der Tatsache, dass verschiedene Bundesländer noch stärkere Einschnitte bei den Ausgleichszahlungen eingefordert hatten, ist dieser Kompromiss tragbar“, sagt der CDU-Politiker.

Die Einigung basiert auf einem Vorschlag von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner aus dem Sommer dieses Jahres. Dieser hatte eine stärkere Förderung der kleineren Betriebe unter gleichzeitiger Berücksichtigung der unterschiedlichen Betriebsstrukturen und regionalen Erfordernisse hierzulande vorgesehen.

Positiv sieht Volkmar Vogel, dass der Bund bei der nationalen Umsetzung zudem auf ein wirksames Greening ohne pauschale Flächenstilllegungen setzt. Gleiches gilt für die gezielte Unterstützung junger Landwirte und eine schrittweise Angleichung der Direktzahlungen in ganz Deutschland.

Die grünen Agrarminister sind mit ihrem Versuch gescheitert, landwirtschaftliches Einkommen in erheblich größerem Umfang in die Haushalte der Bundesländer umzuleiten.