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29.05.2013, 16:38 Uhr
Fragen der Berufsausbildung im Altenburger Land - MdB Volkmar Vogel übernimmt Schirmherrschaft
Gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung diskutierte der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel gestern zu Fragen der Fachkräftesicherung in der Region. Zentraler Punkt war dabei die Vorstellung des vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) durchgeführten Modellversuchsprogramms „Neue Wege in die duale Ausbildung – Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung“, welches von der ifw Meuselwitzer BildungsZentrum GmbH seit 2011 durchgeführt wird.
Als die beiden Geschäftsführer der ifw Meuselwitzer BildungsZentrum GmbH ihr Modellprojekt Volkmar Vogel vor einigen Wochen vorstellten, war der CDU-Politiker von der Idee, innovative Wege in die Ausbildung zu fördern, schnell überzeugt. Gern übernahm er gemeinsam mit seinem Thüringer Kollegen Tankred Schipanski die Schirmherrschaft zur gestrigen Veranstaltung im Landschaftssaal des Altenburger Landratsamtes.

„Der Arbeitsmarkt ist im Umbruch“, äußert sich MdB Volkmar Vogel in der Podiumsdiskussion. „Der Fachkräftemangel wird immer größer und wir können es uns einfach nicht leisten, Menschen, die zusätzliche Fürsorge und Unterstützung benötigen, links liegen zu lassen. Ostthüringen ist geprägt vom Handwerk und von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die können sich nicht aus eigener Kraft um Auszubildende mit einem besonderen Betreuungsbedürfnis dauerhaft kümmern. Und genau hier setzt dieser Modellversuch an“, betont Volkmar Vogel. „Es ist ein Dienstleistungsangebot aus einer Hand. Die Auszubildenden werden nicht einfach im Betrieb abgegeben, sondern weiterhin intensiv betreut. Das Projekt ist sozusagen ein Bindeglied zwischen Unternehmen und Auszubildenden.“

Hintergrund: Die ifw Meuselwitzer BildungsZentrum GmbH führt das Projekt, das sich mit der lang- und mittelfristigen Fachkräftesicherung für klein- und mittelständische Unternehmen beschäftigt als Modellprojekt im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BiBB) durch. Ziele des Projektes sind, neue Zielgruppen für eine duale Ausbildung in regionalen Unternehmen zu erschließen und die betriebliche Ausbildung im dualen System zu unterstützen. Das gesamte Projekt wird durch das Institut für Berufs- und Betriebspädagogik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wissenschaftlich begleitet. Laufzeit ist März 2011 bis Februar 2014.