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12.06.2013, 16:35 Uhr
Mut und Zuversicht bei vielen Betroffenen
Das Hochwasser ist weg. Nun ist das große Aufräumen angesagt. Um sich auch selbst ein Bild von der aktuellen Lage nach der Katastrophe im Altenburger Land zu machen, fuhr der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel erneut durch den Landkreis. In Ponitz, Gößnitz, Treben und Windischleuba sprach er mit betroffenen Bürgern.
Volkmar Vogel (links) mit Bürgermeister Gerd Reinboth im Unterdorf von Windischleuba
„Wir haben in den letzten Tagen den kompletten Betrieb geschruppt und uns eine Übersicht über den entstandenen Schaden gemacht“, erzählt z. B. Kathrin Schmidt Inhaberin der Fleischerei Stötzner in Gößnitz. Dabei zeigt sie dem CDU-Politiker Fotos, die sie von der Hochwasserkatastrophe in ihrem Laden gemacht hat. Fast alle Maschinen sind kaputt und auch die große Ladentheke kann nicht wieder in Betrieb genommen werden.

Ebenfalls hart getroffen hat es Windischleuba. Hier ist das gesamte Unterdorf den Fluten zum Opfer gefallen. Ganze Straßenzüge sind mit Sperrmüll belagert. Bürgermeister Gerd Reinboth nimmt sich trotz des vielen Stresses in den letzten Tagen gern Zeit für den Besuch des Bundestagsabgeordneten. „Man muss das Ausmaß dieser Katastrophe mit eigenen Augen gesehen haben“, sagt Reinboth, der mit Haus und Hof in Borgishain selbst betroffen ist. Trotz der großen Schäden die hier an jedem Haus zu verzeichnen sind, lassen sich die Leute nicht unterkriegen. „Die Hilfsbereitschaft ist groß“, ruft eine Dame über den Gartenzaun, „das gibt mir Kraft.“

Volkmar Vogel zeigt sich beeindruckt: „Der Mut und die Zuversicht sind enorm. Ich kann die Menschen einfach nur bewundern. Jetzt liegt es in den Händen von uns Politikern, beim Aufräumen der öffentlichen und privaten Infrastruktur schnell und unbürokratisch zu helfen.“