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29.06.2016, 14:36 Uhr
Kleingärtner aufgepasst: Wettbewerb „Gärten im Städtebau“ gestartet
„Die rund 14.000 Kleingärtnervereine in Deutschland setzen wichtige Impulse über den eigenen Gartenzaun hinaus – in ökologischer und gesellschaftlicher Hinsicht“, sagt der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel aus Ostthüringen anlässlich der Auslobung des Bundeswettbewerbs „Gärten im Städtebau“ 2018.
Unter dem Motto „Kleine Gärten – bunte Vielfalt“ würdigen das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. zum 24. Mal bürgerschaftliches Engagement in und für Kleingärten.

„Gerade in Städten sind Grünflächen wertvoll – für die Umwelt, aber vor allem auch für die Menschen“, so Volkmar Vogel. Der Baupolitiker weiß: „In dicht besiedelten Gebieten konkurrieren Bau- und Infrastruktur, Landwirtschaft, Natur- und Umweltschutz sowie Freizeit um den Grund und Boden. Deshalb plädiere ich wenn immer möglich, für Mehrfachnutzung. Kleingärten bieten hierfür hervorragende Möglichkeiten.“

Der im Vierjahresrhythmus stattfindende Wettbewerb ist zweistufig aufgebaut. In den Jahren 2016/2017 wählen zunächst die Landesverbände ihre Favoriten. „Städte und Gemeinden, kleingärtnerische Organisationen und Vereine können nun ihre Projekte melden“, so Vogel. Er weiß: „Thüringen hat hier einiges vorzuweisen: Von Streuobstwiesen und Feuchtbiotopen über Lehrgärten bis hin zu Tafelgärten.“ Im Jahr 2018 wählt eine Jury unter den 24 Landessiegern wiederum die Besten aus.

Weitere Informationen zum Wettbewerb gibt es unter kleingarten-bund.de/ .