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23.06.2016, 17:28 Uhr
Vom Gebäude zum Quartier – Einzeleigentümer einbeziehen
„Um die Klimaziele zu erreichen, sollten wir nicht die Anforderungen verschärfen, sondern vorhandene Instrumente zielgerichtet einsetzen“, sagte der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel am 21. Juni während einer Podiumsdiskussion beim Kongress „Fünf Jahre KfW-Programm Energetische Stadtsanierung“.
Hohes Potenzial sieht Baupolitiker Volkmar Vogel bei den zahlreichen Einzeleigentümern und Wohneigentumsgemeinschaften. „Im Rahmen ihrer Stadtentwicklungskonzepte sollten Kommunen diese Klientel verstärkt in den Fokus rücken“, so der Bundestagsabgeordnete aus Ostthüringen. Die Wohneigentumsquote in Deutschland liegt bei 46 Prozent. Zudem besitzen private Haushalte rund zwei Drittel aller Mietwohnungen. „Das Potenzial müssen wir nutzen indem wir entsprechende Beratungsleistung anbieten“, sagt er. Auch die Kommunen sollten Einzeleigentümer bei ihren Konzepten zur Stadtsanierung mehr berücksichtigen.

Vom Gebäude zum Quartier – unter diesem Motto startete im Herbst 2011 das KfW-Programm Energetische Stadtsanierung, das Volkmar Vogel von Anfang an begleitet hat. Bis heute haben über 500 Quartiere Fördermittel für energetische Quartierskonzepte beantragt. Bei dem zweitägigen Kongress des Bundesumweltministerium zogen Vertreter aus Politik, Praxis und Verbänden eine Zwischenbilanz und zeigten innovative Lösungsansätze und Entwicklungsmöglichkeiten auf.