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24.11.2015, 13:29 Uhr
Einbruchschutz: Jetzt Zuschuss beantragen
„Der Bund unterstützt Eigentümer, aber auch Mieter, die Maßnahmen zum Einbruch ihre vier Wände sichern wollen, mit insgesamt 30 Millionen Euro“, berichtet der Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel aus Ostthüringen.

In der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochsaison. Dem können private Eigentümer und Mieter einen Riegel vorschieben. „Mehr als die Hälfte aller Einbrecher geben aufgrund technischer Schutzmaßnahmen auf“, sagt Baupolitiker Volkmar Vogel. Doch der Einbau oder die Nachrüstung einbruchhemmender Haus- oder Wohnungstüren, Fenster und Rollläden sowie die Installation von Alarmanlagen und Gegensprechanlagen kosten Geld. „Zehn Prozent der Kosten übernimmt ab sofort der Bund“, freut sich der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete.

Hierfür hat die Bundesregierung das KfW-Programm „Altersgerecht Umbauen“ um 30 Millionen Euro erweitert. Bis 2017 stehen jährlich zehn Millionen Euro für kriminalpräventive Maßnahmen zur Verfügung. Vogel erklärt: „Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus sind frei kombinierbar und werden einheitlich mit zehn Prozent bezuschusst. Je nach Investitionssumme zahlt der Bund für den Einbruchsschutz zwischen 200 und 1500 Euro. Die Zuschüsse können zudem mit dem Programm zur energetischen Gebäudesanierung kombiniert werden. Wer neue Fenstern einbaut, kann also zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.“

Vogel ist überzeugt: „Maßnahmen zur Sicherung der eigenen vier Wände lohnen sich. Nicht nur um materiellem, sondern auch um psychischem Schaden vorzubeugen. Ein Wohnungseinbruch verletzt die Privatsphäre. Das Gefühl von Sicherheit geht verloren. Das macht vielen Betroffene sehr zu schaffen.“ Deshalb gilt es, solchen Delikten vorzubeugen: Bei mehr als einem Drittel aller Einbrüche bleibt es beim Versuch. Sicherungstechnische Einrichtungen, wie eine einbruchhemmende Tür, schrecken Räuber ab.. Kriminalpräventive Maßnahmen machen also Sinn - für Eigentümer und Mieter.

Förderfähig sind im Detail:
• Türen und Fenster ab Widerstandsklasse RC2 nach DIN EN 1627
• Systeme zur Einbruchs- und Überfallmeldung (DIN EN 50131 Grad 2 oder besser)
• Bewegungsmelder
• Beleuchtung des Eingangsbereich
• Einbau von Türkommunikation und Gegensprechanlagen sowie Türspionen