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01.06.2015, 14:43 Uhr
Schüler aus Zeulenroda-Triebes bei Volkmar Vogel in Berlin
Bei einem "Zeitungsfrühstück" im Förderzentrum Zeulenroda hatte der Bundestagsabgeordnete die Schüler kennengelernt. Nun erwiderten die Jugendlichen den Besuch.

Früh klingelte an diesem Montag der Wecker für die Schüler von zwei Klassen der Pestalozzischule in Zeulenroda und einer Klasse der Regelschule "Georg Kresse" in Triebes. Auf Einladung von Volkmar Vogel reisten die rund 50 Jugendlichen in die Bundeshauptstadt und schauten "Ihrem" Bundestagsabgeordneten bei der Arbeit zu. Mit von der Partie war eine Austauschschülerin aus Washington State, die bereits seit einigen Monaten die "Georg Kresse"- Schule besucht.

Zum Auftakt verschafften sich die Schüler bei einer Stadtrundfahrt einen Überblick über Spreemetropole. Dann ging es ins Regierungsviertel. Viele der Pestalozzi-Schüler kannten ihren Gastgeber bereits persönlich. Vogel hatte das Förderzentrum im März besucht und den Schülern zwei Jahresabonnements der Ostthüringer Zeitung überreicht - ein Foto des "Zeitungsfrühstücks" steht als Erinnerung an diesen Tag sogar in seinem Berliner Büro. Vogel freute sich nun die Schüler seinerseits empfangen zu können: "Das Förderzentrum ist mir ans Herz gewachsen", sagt er. "Mit der Einladung nach Berlin wollte ich mich auch nochmals für das tolle Frühstück mit schuleigenem Catering in Zeulenroda bedanken."

Nach der obligatorischen Einlasskontrolle im Reichstagsgebäude, wurde die Gruppe zur Besuchertribüne des Bundestags geführt. Ein 45-minütiger Vortrag gab den jungen Menschen einen Überblick über Aufgaben, Arbeitsweise und Zusammensetzung des Parlaments sowie zur Geschichte und Architektur des Reichstagsgebäudes. Bei einem gemeinsamen Rundgang mit Volkmar Vogel erkundeten die Gästen auch Ebenen und Ecken des historischen Gebäudes, in die sonst selten Besucher kommen.

Höhepunkt der Visite war jedoch das Gespräch mit MdB Vogel. Die rege Diskussion bewies: Die Jugendlichen nutzen das Zeitungsabo intensiv. Die Schüler waren gut informiert und hatten auch einige Fragen an den Politiker. "Ich sehe, Ihr habt Eure Hausaufgaben gemacht", schmunzelte Volkmar Vogel erfreut über das Interesse. Förderzentrums-Leiterin Silvia Hunger, die die Gruppe begleitetet hat, berichtete: "Die Zeitung liegt nicht nur zum selbstständigen Lesen aus, sondern wird auch im Unterricht genutzt."

Doch nicht nur der Wissensdurst der Jugendlichen wurde gestillt, auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Im Besucherrestaurant des Paul-Löbe-Hauses stärkte sich die hungrige Schar, bevor sie auf den Weg zur Reichstagskuppel machten. Zum krönenden Abschluss genossen die Schüler trotz wolkenverhangenem Himmel die grandiose Sicht über die Stadt. Ihr Fazit: Berlin ist eine Reise wert.