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23.04.2015, 15:24 Uhr
MdB Volkmar Vogel zum 100. Gedenktag des Völkermordes in Armenien
Während man in Deutschland und der ganzen Welt über einen angemessenen und politisch korrekten Begriff für die Massaker an den Armeniern vor 100 Jahren diskutiert, befindet sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel auf den Weg nach Armenien.

Zusammen mit seinen Fraktionskollegen aus Thüringen, Manfred Grund und Albert Weiler, folgt er einer Einladung des Präsidenten der Republik Armenien nach Eriwan. Anlass ist das Gedenken an die Vertreibung und Vernichtung der Armenier vor 100 Jahren im Osmanischen Reich. „Ich bin hochgespannt auf dieses geschichtsträchtige, christlich geprägte Land und seine Menschen“, sagt Volkmar Vogel.

Wenn der Bundestag am Freitag über den Antragsentwurf der Großen Koalition zu den Gräueltaten an Armeniern berät, wenn jedes dabei verwendete Wort in die Goldschale der diplomatischen und völkerrechtlichen Bewertungen kommt, wird Volkmar Vogel am Genozid-Mahnmal in Tsitsernakaberd Teil der offiziellen Delegation sein, auf die Tribüne gebeten werden und an der Gedenkfeier teilnehmen. Bereits Anfang der Woche hat Volkmar Vogel in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates in Straßburg miterlebt, wie hochgradig sensibel die Nationen auf die Anerkennungsdebatte reagieren.

„Umso mehr schätze ich die Möglichkeit, in dieser politisch und diplomatisch topaktuellen Phase direkt vor Ort sein zu dürfen. „Die jeweiligen Botschaften in Armenien und Berlin haben für uns Gespräche mit der Präsidialverwaltung, Vertretern des Außenministeriums und des Auswärtigen Ausschusses im Parlament, dem Oberhaupt der Apostolischen Orthodoxen Armenischen Kirche sowie dem deutschen Botschafter ins Delegationsprogramm gepackt.“