Neuigkeiten

25.03.2015, 13:00 Uhr
Volkmar Vogel macht B 175 und B7n zum Thema im Bundesverkehrsministerium
Berlin/Altenburg/Großebersdorf/Frießnitz/Burkersdorf. Mit einem Bündel an Fragen rund um die drei Umgehungsstraßen entlang der B 175 und dem Autobahnzubringer B 7n von Altenburg zur A 72 bei Frohburg war der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel ans Bundesverkehrsministerium in Berlin herangetreten. Aussichtsreiche Informationen hat ihn Staatssekretär Rainer Bomba mit auf den Weg gegeben.
v.l.n.r.: VG-Vorsitzender Uwe Melzer, MdB Volkmar Vogel, Bürgermeister Gerd Reinboth, MdL Volkmar Emde, BI-Vorsitzender Arnd Goldhardt, Staatssekretär Rainer Bomba, Bauamtsleiter Hans Zipfel sowie Ministerialrat Klaus-Martin-Klein. Foto: BMVI

Um die Neuigkeiten so direkt als möglich in die Region zu bringen, hatte Volkmar Vogel organisiert, dass folgende Vertreter aus der Heimat dabei sind:

Sein CDU-Landtagskollege Volker Emde, der Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue Uwe Melzer, der ehrenamtliche Bürgermeister der Gemeinde Windischleuba Gerd Reinboth sowie Hans Zipfel, Bauamtsleiter der Gemeindeverwaltung Harth-Pöllnitz und Arnd Goldhardt, Vorsitzender der Bürgerinitiative Ortsumgehung B 175 Großebersdorf-Frießnitz-Burkersdorf.

B 175:
„Zur B 175 ließ uns Staatssekretär Bomba wissen, dass die Chancen für den vordringlichen Bedarf gut stehen“, sagt Volkmar Vogel. Dies liege an den zielführenden Vorarbeiten rund um die kostenoptimierte Variante. Anders als andernsorts häufig zu beobachten, laufen die aktuellen Kosten für die drei Ortsumfahrungen (OU) an der B 175 nicht aus dem Ruder. „Zu verdanken ist das vor allem der guten Zusammenarbeit zwischen Behörden, Politik und Bürgerinitiative“, sagt Vogel. Die Kosten entsprechen der Anmeldung für den Bundesverkehrswegeplan: „Für die OU Großebersdorf werden für die Länge von 2,6 km 13.7 Millionen Euro gebraucht. Die 1,5 km lange OU Frießnitz kostet 4,2 Millionen Euro. Für Burkersdorf rechnet man mit 7,2 Millionen Euro bei 2 km Länge“, so Volkmar Vogel.

B 7n:
„Auch bei der B 7n sind die Voraussetzungen zum Gelingen des Vorhabens günstig“, sagt Volkmar Vogel. „Der Thüringer Teil um Windischleuba bedarf nicht der Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan, sondern kann aus Um- und Ausbaumitteln des Freistaates Thüringen finanziert werden“, informiert Vogel.
„Die Fernstraßenplanungsgesellschaft DEGES ist gerade dabei, sämtliche Knotenpunkte, Trassenlagen und Wirtschaftswege in wesentlichen Bereichen noch einmal zu überarbeiten. Die optimierte Planung soll im August vorliegen“, sagt Vogel zum Zeitplan. „Gelobt hat das Ministerium besonders die länderübergreifende Arbeit der Fachbehörden“, gibt Vogel das Lob gerne weiter. Die Ausschreibung für den letzten Teilabschnitt der A 72 von Rötha bis zur A 38 wird im Herbst vergeben.
„Es kommt jetzt deshalb darauf an, dass die Planungen zur B 7n auf sächsischer Seite intensiv fortgesetzt werden. Dazu bedarf es der engen Zusammenarbeit der regionalen Vertreter und der beiden Landesregierungen“, so Vogel.