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28.11.2014, 12:56 Uhr
Mehr Geld vom Bund für Feuerwehr und THW
Der Bund stärkt den Katastrophenschutz: Im kommenden Jahr stehen Feuerwehren fünf Millionen Euro mehr für die Beschaffung ihrer Einsatzfahrzeuge bereit.
Der aktuelle Haushaltsbeschluss zeigt, dass sich neben den Ländern auch der Bund aktiv am Katastrophenschutz beteiligt. Zusätzlich rund fünf Millionen Bundesmittel stehen für den Kauf spezieller Löschgruppenfahrzeuge (LFKatS) zur Verfügung.

„Dieser multifunktionale Fahrzeugtyp wird den normalen Feuerwehranforderungen und den Einsatzbedingungen im Katastrophenfall gerecht“, sagt der Ostthüringer Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel. 
„Damit setzt der Bund wichtige Zeichen für eine konzeptkonforme Modernisierung der Fahrzeugflotte im Katastrophenschutz. Das Bundesinnenministerium stellt somit im kommenden Jahr zum Erwerb neuer Einsatzfahrzeuge insgesamt rund 33 Millionen Euro bereit“, so Vogel. 
Auch das Technische Hilfswerk erhält mehr Geld: Für Liegenschaften des THW ist ein mehrjähriges Sonderprogramm beschlossen. Hierin sind für 2015 zusätzlich vier Millionen Euro und bis 2018 weitere 23 Millionen Euro vorgesehen. Diese dienen unter anderem zur Renovierung sowie für den Neubau von THW-Einrichtungen. 
 
„Nicht erst die jüngsten Hochwasser haben gezeigt, wie wichtig effektiver Katastrophenschutz ist. Ich freue mich, dass wir mit den zusätzlichen Geldern auch den vielen Freiwilligen bei Feuerwehr und THW ein positives Signal geben. Wer im Ernstfall zum Wohle anderer Leib und Leben riskiert, braucht gutes Gerät, auf das Verlass ist“, betont der stellvertretende Vorsitzende der Landesvereinigung in Thüringen und Sachsen des THW, Volkmar Vogel.