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25.11.2016, 15:54 Uhr
Bundesverkehrswegeplan 2030 - Bilanz bei Thüringens Verkehrsprojekten kann sich sehen lassen
„Thüringens Bilanz beim Bundesverkehrswegeplan 2030 kann sich sehen lassen“, so der Ostthüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Volkmar Vogel nach den wichtigen Abstimmungen über die Änderungsanträge bis in den späten Mittwochabend im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages.

Allein zu den rund 1300 Straßenprojekten lagen Hunderte von Änderungsanträgen vor. „Doch die Hartnäckigkeit und Beständigkeit in den über viele Monate laufenden vorbereitenden Maßnahmen machten sich auch für Thüringen positiv bemerkbar“, hebt der für den Freistaat zuständige Länderberichterstatter hervor.
Als Beispiele für das gute Abschneiden bei den Straßenprojekten nennt Volkmar Vogel die Hochstufungen der Ortsumfahrung Wasungen vom weiteren Bedarf in den weiteren Bedarf mit Planungsrecht. Auch die Ortsumfahrung Straußfurt an der B4 stieg vom weiteren in den vordringlichen Bedarf´. In dieser Kategorie befinden sich zudem die Sundhäuser Berge. Die Ortsumfahrung Etterwinden an der B19 sowie an der B19/B88 bei Wutha-Farnroda stiegen in den „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ auf.

Besonders froh ist Vogel, dass in Ostthüringen die Ortsumfahrung Wolfsgefärth im Bereich der beiden Eisenbahnunterführungen vom sogenannten „Weiteren Bedarf“ in den „Weiteren Bedarf mit Planungsrecht“ gehoben worden ist.

Formal beschlossen werden diese guten Ergebnisse am 2. Dezember. Dann entscheidet der Deutsche Bundestag in 2. und 3. Lesung über die Ausbaugesetze des Bundesverkehrswegeplanes.

Die guten Verhandlungsergebnisse sind für Volkmar Vogel dennoch kein Grund, sich auszuruhen: „Nun gilt es, all unsere Konzentration auf die Mitte-Deutschland-Verbindung zu lenken“, sagt er. „Wir müssen schnell die Grundlagen schaffen, damit das für Thüringen wichtige Schienenprojekt in den nächsten Monaten ebenfalls in den vordringlichen Bedarf gehoben werden kann“, so Volkmar Vogel.