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23.09.2016, 12:22 Uhr
Auf Initiative von Vogel vertritt Warmuth Menschen mit Behinderung in Berlin
In Berlin war der Sachverstand von Martin Warmuth, langjähriges Mitglied des Landesbehindertenrats und Mitbegründer der Lebenshilfe Zeulenroda, gefragt. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel nahm der Triebeser Senior-Unternehmer am Forum "Politik für und mit Menschen mit Behinderung" teil.
Der Termin für die Dialog-Veranstaltung hätte nicht besser gewählt werden können. Am Donnerstag hat der Bundestag in erster Lesung über das neue Bundesteilhabegesetz debattiert, am Freitag diskutierten Parlamentarier aller Fraktionen mit Betroffenen und Verbänden.

„Mit dem Bundesteilhabegesetz wollen wir Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen fördern und mehr Effizienz bei der Eingliederungshilfe“, so Vogel. Er betont: „Es darf keine Rückschritte geben. Deshalb müssen wir bei der Umsetzung behutsam vorgehen und genau hinschauen. Der Zugang zur Eingliederungshilfe darf nicht erschwert werden. Ebenso wichtig ist es, unsere Betreuungseinrichtungen für Menschen mit Behinderung nicht zu gefährden. Denn es sind auch Einrichtungen wie z.B. die Werkstätten der Lebenshilfe in Windischleuba und Gera, die Vogtlandwerkstätten in Naitschau, die AWO in Gera oder der Diakonieverein Carolinenfeld in Greiz, die vielen Menschen die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen.