Altenburger Land

Altenburg ist Residenzstadt des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Altenburg.

Dies spiegelt sich im historischen Stadtbild mit Schloss, Landestheater und zahlreichen stattlichen Verwaltungsbauten wider.

Altenburg ist zudem Skatstadt und Sitz des Deutschen Skatgerichts. So wurde im Jahr 2013 das 200-jährige Jubiläum des Skat-Spiels in Altenburg mit großer medialer Aufmerksamkeit begangen.

Auch historische Bedeutung hat der Altenburger Prinzenraub: Im Juli 1455 wurden die beiden Prinzen Ernst und Albrecht aus der damaligen Altenburg (Standort des heutigen Altenburger Schlosses) entführt. Sie gelten als die späteren Gründerväter der Länder Thüringen und Sachsen. Über den Prinzenraub wurde 1593 sogar eine lateinische Komödie gedichtet. Der Prinzenraub wurde bei den Festspielen auf dem Altenburger Schloss mehrfach inszeniert.

Das Altenburger Land ist geprägt von seiner ertragreichen Landwirtschaft. Historische Vierseithöfe, die oftmals zu kleinen Bauerndörfern ausgewachsen sind, dominieren neben den Städten Altenburg, Meuselwitz und Schmölln den Landkreis. Der Norden des Landkreises erfuhr im 19. und 20. Jahrhundert durch die Braunkohleindustrie einen Industrialisierungsschub.

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