Berliner Vogelperspektive
02.02.2018, 14:44 Uhr
 
Berliner Vogelperspektive vom 2. Februar 2018
 Neue Woche, neuer Newsletter. Viel Spaß beim Lesen.

 
Stärkung des ländlichen Raumes entlastet auch Metropolen
In zahlreichen Gesprächen spüre ich, dass es junge Leute wieder zurück aufs Land zieht, in ihr Heimatdorf – meist auch wegen der Familie. Diesen Wunsch sollten wir unterstützen, statt bürokratische Hürden aufzustellen. Für Metropolen haben wir mit der Baurechtsnovelle vom Mai 2017 in stark nachgefragten Innenstadtlagen dichteres Bauen mit hohem Wohnanteil ermöglicht. Was wir für Ballungszentren ermöglicht haben, sollte auch auf kleinere Ortschaften anwendbar sein. So könnte bei-spielsweise in den „Stadtdörfern“ von Gera die Nachverdichtung durch Bauen in zweiter Reihe oder Lückenbebauung und mehr Flexibilität bei Abstandsflächen erleichtert werden. Indem auch auf dem Land wieder Gewerbe und Wohnen unter einen Hut gebracht werden, erhalten wir die Dörfer lebendig. Denn unter jungen Menschen wird die Region Ostthüringen, im Dreieck zwischen Chemnitz/Zwickau, Leipzig und Jena im beliebter. Mit innovativen Konzepten können wir den Neubau und die Sanierung des Bestands ankurbeln, in der Stadt und auf dem Land. Wir dürfen uns nicht nur auf den sozialen Wohnungsbau in Metropolen konzentrieren, sondern müssen auch die ländlichen Regionen und die Privatbesitzer in den Fokus stellen.
Meine vollständige Pressemitteilung zu diesem Thema kann hier abgerufen werden.

Vorlesen im Greizer Kinderhaus „Am Elsterufer“
Als ich mich zum Vorlesetag im Greizer Kinderhaus „Am Elsterufer“ anmeldete, wusste ich noch nicht, dass sich in der Woche in der Kindereinrichtung alles um das Thema Vögel dreht. Kein Wunder also, dass das Vogelhäuschen, das ich vom NABU Deutschland mitgebracht hatte, große Freude auslöste.

Es hat Spaß gemacht, den Jungen und Mädchen vorzulesen. Zudem ist es ein Vorlesetag eine gute Gelegenheit, die Kindereinrichtungen in meinem Wahlkreis kennenzulernen. Während des Vorlesens zeigte sich, dass die Kinder sich hier „Am Elsterufer“ sehr wohlfühlen. Aufmerksam hörten sie der Geschichte von der Hummel Bommel zu, die eine große Portion Mut brauchte, um Fliegen zu lernen. Aus der Geschichte vom Dachs und seinen Freunden lernten die kleinen Greizer, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt.

Sprechstunden vor Ort
In der kommenden Woche biete ich wieder Bürgersprechstunden im Wahlkreis an: Am Donnerstag, 8. Februar, von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr in meinem Bürgerbüro in Altenburg (Weibermarkt 4), von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr im Bürgerbüro von Christian Tischner MdL in Greiz, Poststraße 2. Ich freue mich darauf, mit Bürgerinnen und Bürgern über ihre Anliegen ins Gespräch zu kommen! Zur Organisation bitte ich, sich bei Interesse telefonisch oder per E-Mail anzumelden. Dies ist möglich in meinem Altenburger Büro unter 03447 311185 und volkmar.vogel.ma07@bundestag.de sowie über mein Büro in Ronneburg unter 036602 22318 und volkmar.vogel.wk@bundestag.de.

 

Koalitionsverhandlungen laufen
In diesen Stunden gehen die Koalitionsverhandlungen mit der SPD in die letzte Phase. Die Sondierungsergebnisse sind dabei Ausgangspunkt und roter Faden. Bereits fest Vereinbartes werden wir nicht mehr aufgeben, es wird nur in Punkten ergänzt und erläutert. Gute Regierungsführung und positive wirtschaftliche Entwicklung geben uns die nötigen finanziellen Spielräume, um unser Land weiter voranzubringen und zu modernisieren.

Auch ich verhandle mit
In der Arbeitsgruppe Wohnungsbau, Mieten und Stadtentwicklung konnte ich mich persönlich für eine sinnvolle Baupolitik auch in der nächsten Legislaturperiode einsetzen. Teilweise tagten wir bis tief in die Nacht, um vernünftige Kompromisse zu finden. Ich denke, wir sind nun auf einem guten Weg und hoffe, dass die Verhandlungen am Wochenende zum Abschluss kommen.

Familiennachzug
Wie in den Sondierungsgesprächen vereinbart, bleibt der Familiennachzug zum Personenkreis der subsidiär Schutzberechtigten zunächst ausgesetzt. Das haben wir am Donnerstag im Bundestag beschlossen. Ab 1. August 2018 wird der Zuzug der Kernfamilie aus humanitären Gründen im Umfang von maximal 1.000 Personen im Monat zugelassen; genaue Kriterien müssen noch festgelegt werden. Für besondere Einzelschicksale gilt wie bisher eine Härtefallregelung. Im Gegenzug entfällt die Aufnahme von – wie bisher – monatlich 1.000 Flüchtlingen aus Griechenland und Italien. Es gibt damit nicht mehr Zuwanderung nach Deutschland. Wir haben mit den Sozialdemokraten hart um diese Regelung gerungen, mit der unsere Kommunen mehr Zeit und Planungssicherheit erhalten sollen.